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The Last Guardian – Ein Weg aus der Höhle

Kapitel 1

Trico
Wichtig zu wissen ist:
Trico handelt wie ein Lebewesen. Es reagiert also nicht immer sofort.
Man braucht hier Geduld und muss manchmal Befehle öfter geben bzw. ihn öfter rufen.
Das macht dieses Spiel zu einem eher ruhigem Spiel und natürlich authentischer im Spielerlebnis.
Die Steuerung des Charakters ist allerdings oftmals etwas knifflig.
Lasst uns loslegen mit unserem Abenteuer:

Ich erwache in einer Höhle, über und über mit merkwürdigen Symbolen bedeckt und kann mich an nichts erinnern. Mit Schrecken stelle ich fest dass ich driekt neben einem riesigen Fabeltier – genannnt Trico – liege. Es ist angekettet und scheint verletzt zu sein. Es atmet schwer und scheint mich bisher nur am Rande wahrgenommen zu haben.

Ich konnte nicht mit ansehen wie dieses Wesen litt und entschied mich die Pfeile, die in seinem Fleisch steckten, zu entfernen. Dies gelang mir jedoch nur am Oberschenkel bevor er mich gegen die Felswand schleuderte und ich das Bewusstsein verlor. 
Wieder erwacht, entschied ich dass er womöglich großen Hunger hatte und ich ihm erstmal etwas zu Fressen besorgen sollte um ihn ein wenig zu beruhigen. 
Ich fand insgesamt drei Fässer, zwei davon auf steinernen Absätzen auf die ich klettern musste, sowie eines unter dem linken Absatz. Hier musste ich erst einen Hebel ziehen um das Gitter zu öffnen.

Tipp
Trico frisst hier nur wenn man nicht zu dicht bei ihm steht

Danach war er soweit beruhigt dass ich den Pfeil aus seiner rechten Schulter entfernen konnte. Doch der Schreck über den plötzlichen Schmerz, erschreckte ihn so sehr dass er mich wieder gegen die Wand schleuderte und ich das Bewusstsein verlor.

Als ich das nächste Mal erwachte, beschnupperte mich das riesige Tier aber er schien mir nicht bösartig zu sein. Ich entschied also dass es nicht schaden kann wenn Trico und ich uns gegenseitig helfen um aus dieser Höhle zu finden.
Nun musste ich nur noch das Halsband lösen, dafür kletterte ich an ihm rauf und fand am Halsband einen Hebel den ich ziehen konnte.

Nun lockte ich Trico mit mir durch den einzigen Durchgang der Höhle bis wir zu einem von der Sonne angestrahlten Fleckchen Gras kamen. Wieder kletterte ich an ihm hoch und versuchte über seinen Kopf auf den Vorsprung zu gelangen
Ich warf ihm das Fass welches dort feststeckte zu und zwängte mich dann durch das Loch welches nun frei wurde. Am Ende angekommen, lief ich den Gang zu meiner linken weiter, bis ich einen Spalt im Fels erreichte, durch den ich mich quetschte.

Ich befand mich nun in einem runden, unheimlichen Raum in dessen Mitte sich so etwas wie ein Teich befand. gegenüber von mir war im Boden ein steinerner Sarkophag eingelassen. Ich stieg darauf und nahm den runden Gegenstand der auf dem Kopf lag. Plötzlich leuchtete ein Kreis an der Wand vor mir auf, der von diesem Gegenstand aus gig. Ich entschied, diesen seltsamen Spiegel vorerst mitzunehmen und lief zurück zu Trico.

Als Trico meinen Spiegel entdeckte, reagierte er seltsam und seine Augen wurden rot. Das brachte mich auf eine Idee und so lief ich zurück in die Höhle in der ich erwacht war und lockte Trico mit mir. 
Rechts neben den Stein Absätzen auf denen ich die Fässer fand, gab es eine mit Holz zugemauerte Lücke im Fels doch man musste genau hinschauen um sie zu erkennen.

Ich zielte mit dem Spiegel auf das Holz und obwohl ich eine Ahnung hatte, erschrak ich als Trico plötzich mit seinem Schweif einen Blitz auf das Ziel schleuderte.

Das Holz zerbrach und wir konnten hindurch gehen. Der Weg führte an einem steilen Abhang entlang aber Trico folgte mir. Ich konnte mich an die vielen Geschichten des Ältesten erinnern über dieses menschenfressende Fabelwesen doch seltsamerweise hatte ich keine Angst.

Der Weg endete an einer Klippe. Unter mir war sehr viel Wasser und man konnte nicht erkennen wie tief das Wasser ist doch um weiter zu kommen blieb mir keine andere Wahl als zu springen.

Diesmal folgte mir Trico nicht und ich musste mir etwas einfallen lassen um ihn runter zu locken. Ich schwamm links von mir zu einer Treppe die halb im Wasser lag und aufs Trockenen führte. 
Vor mir befand sich nun wieder ein mit Brettern zugemauerter Durchgang, also zielte ich wieder mit dem Spiegel darauf, sicher das Trico auch diesmal reagieren würde.

Ich ging hindurch, wandte mich nach rechts und kletterte an der Kette hinauf die dort herab hing. Oben angekommen, balancierte ich auf dem Balken zum sicheren Absatz und sprang hinunter. Dort befand sich eine Kiste in der ein paar Fässer steckten, das perfekte Lockmittel für Trico. 
Ich schob die Kiste also über den Rand so dass sie am Boden zerbrach, kletterte wieder an der Kette hinab und schmiss die Fässer ins Wasser.

Es funktionierte! Das Fabelwesen sprang ins Wasser und fraß die Fässer. Ich schwamm in der Zeit von der Treppe aus geradeaus zu schwimmenden Brettern denn von da aus ging es weiter.
Als Trico fertig war, rief ich ihn zu mir. Ich musste warten bis er nah genug war, dann konnte ich mich an ihm festhalten und er sprang mit mir gemeinsam nach oben auf dem Absatz.

Schaut er nicht süß?

Vor mir sah ich nun schon ein Loch in der Mauer durch das Licht fiel. Ich lief vorweg und kletterte an den Vorsprüngen nach oben.
Dies war der Moment des Abschieds denn Trico passte unmöglich durch dieses kleine Loch und ich konnte ihn auch nicht mit in mein Dorf nehmen, so leid es mir auch tat.

Doch Trico hatte nicht vor zurück zu bleiben. Entschlossen fand er ganz oben eine Lücke durch die er sich zwängen konnte. Er sprang über mich hinweg, rannte nach vorn und brüllte als wolle er der ganzen Welt mitteilen dass er wieder frei war.
Nur um gleich darauf festzustellen dass er durch seine gebrochenen Flügel nicht fliegen kann und den Weg zurück in sein Lager nun nicht bestreiten konnte.

Für mich begann nun eine Reise mit einem gefürchteten aber wunderschönem Fabelwesen.